Das Spiel mit dem Sturm

Es ist wie in dem Film "Der Mann und das Meer". Es wechseln sich Sturm und Sonnenschein ab. Immer neue Herausforderungen treffen uns und wollen angenommen werden.

Manchmal kann man das Gefühl haben, dass alles gegen einen ist. Denn jedes Mal, wenn man gerade einen neuen Plan, eine neue Idee, eine neue Richtung gewählt hat, dann peitscht einem der Sturm ohne Vorwahrnung und gnadenlos ins Gesicht.

Jetzt kann man natürlich verzweifeln, aufgeben, den Kopf in den Sand stecken. Aber das wird nichts helfen.

Machen wir es wie die Pferde. Suchen wir einen Unterstand, eine geschützte Stelle. Achten wir auf uns selbst. Und wenn das nicht geht, dann stellen wir uns in den Sturm, drehen unsere bewehrteste Seite in den Sturm und warten bis er vorbei ist. Beides wird uns weiter bringen. Das Eine ist, wie wir mit Konflikten und Problemen umgehen können. Das Andere ist, unsere Stärke zu erleben und Gewissheit zu erlangen, dass uns nichts wirklich umhaut.